
Eine sehr schöner Garten der sich im offenen, naturschönen Süd Lolland befindet. (Zwischen Sakskøbing und Nysted).
Hier findet Ihre Seele Ruhe. Hier schweifen die Gedanken in der freundlichen Umgebung. Kurz gesagt, eine Wohltat für den Geist und die Seele.
Kirstine heißt der weibliche Eigentümer des Grundstücks auf dem der Garten angelegt wurde.
Der Name wird in ihrer Familie seit 450 Jahren für einige weibliche Vorfahren benutzt. Deshalb ist es mit großem Respekt gegenüber den Vorfahren, dass der Garten Kirstine heißt. Gleichzeitig ist es eine große Huldigung an die nachfolgenden weiblichen Verwandten die auch den Namen Kirstine haben.
Kirstines Klostergarten wurde nach dem Konzept des Franziskanermönchs Franscoir angelegt. Er lebte im 13. Jahrhundert und er war ein reisender Mönch aus dem Franziskanerorden in Frankreich.
Eines Morgens wurde er, wenige Stunden alt, draußen vor einem Kloster in der Mitte von Ost-Frankreich, in einem geflochtenen Korb gefunden. Die Mönche nahmen ihn zu sich und gaben ihm den Namen Francois. Sie stellten fest dass er eine Veranlagung für die Gärtnerei besaß.
Er wurde ein sehr angesehener und respektierter Krankenhausgartenmönch, der im nördlichen Europa und im südlichen Skandinavien herumreiste und den verschiedenen Gartenmönchen mit dem Anlegen ihrer Krankenhausgärten half.
Wegen seiner Tüchtigkeit bekam er einen Hilfsmönch und einen Jungen für seinen „Haushalt“ zugeteilt. Das heißt, sie folgten ihm überall hin, sie „gehörten“ ihm eigentlich.
Die Aufgabe der Hilfsmönche war dafür zu sorgen, dass die Gärten nach Franscois Zeichnungen und von der richtigen Anzahl Gartenmönche in dem entsprechenden Kloster angelegt wurden. Das war sehr wichtig, weil man nicht die Arbeitskraft vergeuden durfte. Für die Ausführung anderer Dinge, die Franscois gemacht haben wollte, beispielsweise wo ein Brunnen oder eine Sitzgelegenheit angebracht werden sollten, sorgten die Hilfsmönche.
Die wichtigste Aufgabe des Jungen war, dass alle Setzlinge, die Franscois mit auf die Reise nahm, gepasst wurden. Einige hatte er von Beginn dabei, andere sammelte er Unterwegs. Es war nur Franscois der die Pflanzen auswählte, die Aufgabe des Jungen war jedoch die Setzlinge auszugraben oder Samen zu sammeln.
Franscois Sachkenntnisse waren so groß, dass er an Blättern und anderem sehen konnte, für welches Organ sie eine heilende Wirkung hatten, und das wusste er sofort.
Eines Tages bekam Franscois aus Frankreich den Bescheid nach Dänemark zu reisen. Ein Kloster in der Nähe von Løgstør brauchte unbedingt Hilfe bei der Anlage eines Klostergartens.
Er kam jedoch erst 10 Jahre später. Der Grund hierfür war, dass er erst mit einem Projekt fertig war, wenn der Garten nach dem Anlagen zwei Jahre fungierte. Und wie gesagt, weil er in Nordeuropa herumreiste dauerte es sehr lange ehe er nach Norden reiste. Es waren auch große Reise-Entfernungen, und damals dauerte es sehr lange zu reisen.
Als er beim Kloster ankam, zeigte es sich, dass sie den Garten selber angelegt hatten. Sie meinten, dass seine Anwesenheit überflüssig sei und der Mönch, der die Verantwortung für den Krankenhausgarten hatte, war der Überzeugung, dass sein Wissen viel besser sei als das des Franscois.
Einerseits war Franscois ein sehr demütiger und verständnisvoller Mann, aber andererseits hatte er 10 Jahre, wenn er eine freie Stunde hatte, gezeichnet und sich sehr auf das Anlegen von Gärten konzentriert, und auf seine eigene Weise versucht seinen Willen bei einem Projekt zu bekommen.
Doch die Mönche hatten, wie die meisten Menschen, das Gefühl von Missgunst, Hassliebe und Rache. Das musste Franscois feststellen, denn im Alter von 42 Jahren trank er seinen letzten Tropfen Met, dem eine passende Menge Bilsenkraut hinzugefügt war.
Die Mönche benutzten dieses giftige Kraut, weil man es kaum schmeckte, und sie hofften, dass Franscois es nicht merkte, dass im Krug auch etwas anderes als nur Met war.
Deshalb ist es uns heute, gute 800 Jahre nachdem der Franziskanermönch lebte, eine große Freude endlich seine fertige Arbeit vorführen zu dürfen, so wie er sie geplant hatte, im Kloster bei Løgstør, jedoch sind einige neumodische Klostergedanken hinzugefügt.
Wir hoffen deshalb, dass jeder Gast der Kirstines Klostergarten auf der Insel Lolland besucht, die besondere ruhige Atmosphäre bemerken wird, die heute wie damals die Arbeitsfreude und ruhige Lebensführung des Franziskanermönchs Franscois kennzeichnet.
Kirstines Klostergartens Öffnungszeiten
Bilder vom Eröfnungstag im Klostergarten
| Kirstines Klosterhave - Brydebjergvej 16, 4894 Øster Ulslev - Telefon 2145 2261 |